Maschewsky-Schneider, Ulrike
13.12.1947 in Bielefeld
Prof. Dr. phil., Diplom-Soziologin; Professur für das Fach
"Gesundheitssoziologie"; Habilitation im Fach Sozialepidemiologie;
Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Gesundheitswissenschaften an der TU
Berlin; Sprecherin des Berliner Zentrums Public Health und des postgraduierten
Studiengangs Gesundheitswissenschaften Public Health; Vorstandsmitglied der Deutschen
Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) und der Deutschen Gesellschaft
für Public Health (DGPH); Mitglied im Beirat des Niedersächsischen Forschungsverbundes
Frauen- und Geschlechterforschung; Leiterin der Abteilung Epidemiologie am Bremer Institut
für Präventionsforschung und Sozialmedizin 1986-1996; Mitglied im Vorstand des
Norddeutschen Forschungsverbundes Public Health, 1995-1996; Sprecherin der AG Frauen im
Verbund, 1992-1996; Mitbegründerin und langjähriges Vorstandsmitglied des Vereins Frauen
und Gesundheit e.V. in Bremen, 1991-1996; Mitglied bei der Planungskommission
Aufbaustudiengang Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen, 1992-1996.
Arbeitsschwerpunkte:
Sozialwissenschaftliche Konzepte und Methoden der Gesundheitswissenschaften
Evaluierungsforschung in Gesundheitsförderung und Prävention Frauengesund-
heitsforschung
- Methoden einer geschlechtersensiblen Gesundheitsforschung
- Gesundheitsberichterstattung
- Versorgungsforschung, u. a. Gewalt gegen Frauen
- Frauenarbeit in Beruf und Familie
- Frauengesundheit im Ost-West-Vergleich
Laufende Forschungsprojekte:
Frauengesundheitsbericht, 01/97-02/99, BMFSFJ;
Geschlecht, Ressourcen und Gesundheit in der Erwerbs- und Familienarbeit, 09/98-12/03;
GENDER BIAS - GENDER RESEARCH: Entwicklung und Anwendung von methodologischen Standards zu
geschlechtsspezifischer Forschung in Public Health, 08/99-10/01, BMBF;
S.I.G.N.A.L.-Begleitforschung eines Interventionsprojektes zur verbesserten Versorgung von
Frauen mit Gewalterfahrungen in einer Universitätsklinik, 03/00-04/02, BMJFSF.
Mitgliedschaften:
Mitglied der DGSMP; der DGMS; der DAEpi.
Publikationen:
1. Forschungsverbund DHP (Hrsg.) (1998): Die Deutsche Herz-Kreislauf-Präventionsstudie.
Design und Ergebnisse. Bern: Hans Huber
2. Bammann, K.; Babitsch, B.; Jahn, I.; Maschewsky-Schneider, U. (1999): Weibliche
Lebensverläufe und Gesundheit - Ergebnisse einer Untersuchung nationaler Surveydaten
50-69jähriger Frauen aus Ost- und Westdeutschland. Soz. Präventivmed. 1999, 44: 65-77
3. Hinze, L.; Tomaszewski, K.; Merfert, A.; Maschewsky-Schneider, U.; Babitsch, B.;
Bammann, K.; Jahn, I.: Lebenslagen, Risiken und Gesundheit von Frauen in der
Bundesrepublik Deutschland. In. Deutsche Gesellschaft für Public Health (Hrsg.) Public
Health-Forschung in Deutschland. Hans Huber (Bern-Göttingen-Toronto-Seattle)
4. Maschewsky-Schneider, U.; Fuchs, J.: Brauchen wir in der Forschung zu Migration und
Gesundheit besondere methodische Zugangsweisen? Was wir aus der Frauenforschung lernen
können. In: David, M.; Borde, Th. (Hrsg.): Migration - Frauen - Gesundheit. Perspektiven
im europäischen Kontext. Mabuse Verlag (Frankfurt/M), S. 27-42
5. Maschewsky-Schneider, U.; Fuchs, J.: Gender Bias - Gender Research: Entwicklung von
methodologischen Standards zu geschlechtsspezifischer Forschung am Beispiel Public Health:
In: Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (Hrsg.): Komplexe Arbeitssysteme -
Herausforderung für Analyse und Gestaltung. Bericht zum 46. Arbeitswissenschaftlichen
Kongreß der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft vom 15.-18. März 2000. GfA-Press
(Dortmund).
Technische Universität Berlin, Institut für Gesundheitswissenschaften, Sekr. TEL
11-2, Ernst Reuter Platz 7, 10587 Berlin, Tel. 030/314-79426, Fax 030/314-73256, Email ums@ifg.tu-berlin.de