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Die Abteilung für Medizinische
Soziologie wurde nach dem Ausscheiden des Leiters, Prof. Dr.med. Jürgen
Freiherr von Troschke, zum 31. März 2007 ab dem 1. April zunächst
bis zum SS 2008 kommissarisch von Frau Pof. Wittwer-Backofen geleitet. Von
Oktober 2008 bis Juli 2012 wurde die Abteilung kommissarisch von Prof. Dr.Dr.
Jürgen Bengel von der Abt. f. Rehabilitationspsychologie und Psychotherapie
des Psychologischen Instituts der Universität Freiburg geleitet. Seit dem 1.8.2012
ist PD
Dr. Harald Baumeister mit der kommissarischen
Leitung bis
zur Wiederbesetzung einer gemeinsamen Professur für Medizinische Psychologie
und Medizinische Soziologie betraut.
Die Abteilung für Medizinische Soziologie ist der Medizinischen
Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zugeordnet. Sie wurde
von der Fakultät mit der Wahrnehmung der Lehre in den Fächern Medizinische
Soziologie, Sozialmedizin sowie dem Querschnittsbereich 3 ( Gesundheitsökonomie,
Gesundheitssystem und Öfftl. Gesundheitspflege) beauftragt.
Für Studierende der Medizin
werden zur Vermittlung der notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten, die u.a.
Prüfungsgegenstände des schriftlichen Teils im ersten Abschnitt der
Ärztlichen Prüfung (Grundlagen der Medizinischen Psychologie und
Medizinischen Soziologie) sowie sie Gegenstand des 2. Abschnittes der Ärztlichen
Prüfung (Sozialmedizin, Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystem, Öffentliche
Gesundheitspflege)
sind,
verschiedene
Unterrichtsveranstaltungen
angeboten. Studierende der Zahnmedizin können an der nicht scheinpflichtigen
Einführungsvorlesung
in Medizinischer Soziologie in ihrem 2. bzw. 5. Studiensemester teilnehmen.
Für
Studierende der Soziologie
in der Philosophischen Fakultät besteht die Möglichkeit, nach Abschluß
ihrer Zwischenprüfung im Fachgebiet Medizinische Soziologie einen Studienschwerpunkt
zu setzen.
Darüber hinaus führen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Abteilung Lehrveranstaltungen und Kurse zur ärztlichen Weiterbildung,
zur ärztlichen Fortbildung
(z.B. Gesundheitsberatung) sowie Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für
Apotheker, Arbeitsmediziner, Pflege- und andere Gesundheitsberufe durch.
Die
Erfahrungen mit der Lehre werden regelmäßig evaluiert und in einem
Lehrbericht dokumentiert. Die Abt. f. Medizinische Soziologie evaluiert ihre
Unterrichtsveranstaltungen
systematisch seit über 20 Jahren.
Im zweiten Stockwerk der Abteilung wird eine
Präsenzbibliothek unterhalten, die Studierenden und Doktoranden offen steht.
Der Bibliotheksbestand mit rund 3.000 Titeln ist mit einer Software erfaßt,
die Recherchen nach Schlagwörtern erlaubt. Für Unterrichtszwecke ist
in den letzten Jahren auch eine Videothek mit rund 300 Titeln angelegt worden,
die ebenfalls verschlagwortet und mit einer Software erfaßt ist, so daß
eine thematische Suche (z.B. Arzt-Patient- Beziehung, Schwangerschaftsabbruch,
Sterben und Tod usw.) möglich ist. Eine schrittweise Digitalisierung des
Videomaterials
ist zur Zeit in Bearbeitung.
In der Forschung konzentriert sich die Arbeit sowohl auf grundlagen-
wie auf anwendungsbezogene sozialwissenschaftliche Studien aus dem Bereich der
Gesundheitswissenschaften, der Evaluationsforschung und der Gesundheitsförderung.
Die Ergebnisse der Forschungsarbeit sind in der Forschungsdatenbank
der Universität ausgewiesen. Auskunft über alle Veröffentlichungen
gibt ebenfalls die Forschungsdatenbank sowie ein in der Abteilung erhältliches
Schriftenverzeichnis, das laufend ergänzt wird.
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