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 Allgemeine Informationen zur Abteilung für
Medizinische Soziologie
 
  Die Abteilung für Medizinische Soziologie wurde nach dem Ausscheiden des Leiters, Prof. Dr.med. Jürgen Freiherr von Troschke, zum 31. März 2007 ab dem 1. April zunächst bis zum SS 2008 kommissarisch von Frau Pof. Wittwer-Backofen geleitet. Seit dem 1. Oktober 2008 ist diese kommissarische Leitung bis zur Wiederbesetzung einer gemeinsamen Professur für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie auf Prof. Dr. Dr. Jürgen Bengel, Direktor der Abt. f. Rehabalitationspsychologie und Psychotherapie am Psychologischen Institut der Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg übergegangen.
Die Abteilung für Medizinische Soziologie ist der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zugeordnet. Sie wurde von der Fakultät mit der Wahrnehmung der Lehre in den Fächern Medizinische Soziologie, Sozialmedizin sowie dem Querschnittsbereich 3 ( Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystem und Öfftl. Gesundheitspflege) beauftragt.

Für Studierende der Medizin werden zur Vermittlung der notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten, die u.a. Prüfungsgegenstände des schriftlichen Teils im ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (Grundlagen der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie) sowie sie Gegenstand des 2. Abschnittes der Ärztlichen Prüfung (Sozialmedizin, Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystem, Öffentliche Gesundheitspflege) sind, verschiedene Unterrichtsveranstaltungen angeboten. Studierende der Zahnmedizin können an der nicht scheinpflichtigen Einführungsvorlesung in Medizinischer Soziologie in ihrem 2. bzw. 5. Studiensemester teilnehmen. Für Studierende der Soziologie in der Philosophischen Fakultät besteht die Möglichkeit, nach Abschluß ihrer Zwischenprüfung im Fachgebiet Medizinische Soziologie einen Studienschwerpunkt zu setzen.

Darüber hinaus führen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Lehrveranstaltungen und Kurse zur ärztlichen Weiterbildung, zur ärztlichen Fortbildung (z.B. Gesundheitsberatung) sowie Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Apotheker, Arbeitsmediziner, Pflege- und andere Gesundheitsberufe durch.

Die Erfahrungen mit der Lehre werden regelmäßig evaluiert und in einem Lehrbericht dokumentiert. Die Abt. f. Medizinische Soziologie evaluiert ihre Unterrichtsveranstaltungen systematisch seit über 20 Jahren.

Im zweiten Stockwerk der Abteilung wird eine Präsenzbibliothek unterhalten, die Studierenden und Doktoranden offen steht. Der Bibliotheksbestand mit rund 3.000 Titeln ist mit einer Software erfaßt, die Recherchen nach Schlagwörtern erlaubt. Für Unterrichtszwecke ist in den letzten Jahren auch eine Videothek mit rund 300 Titeln angelegt worden, die ebenfalls verschlagwortet und mit einer Software erfaßt ist, so daß eine thematische Suche (z.B. Arzt-Patient- Beziehung, Schwangerschaftsabbruch, Sterben und Tod usw.) möglich ist. Eine schrittweise Digitalisierung des Videomaterials ist zur Zeit in Bearbeitung.

In der Forschung konzentriert sich die Arbeit sowohl auf grundlagen- wie auf anwendungsbezogene sozialwissenschaftliche Studien aus dem Bereich der Gesundheitswissenschaften, der Evaluationsforschung und der Gesundheitsförderung. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit sind in der Forschungsdatenbank der Universität ausgewiesen. Auskunft über alle Veröffentlichungen gibt ebenfalls die Forschungsdatenbank sowie ein in der Abteilung erhältliches Schriftenverzeichnis, das laufend ergänzt wird.

Darüberhinaus unterhält die Abteilung für Medizinische Soziologie die Deutsche Koordinierungsstelle für Gesundheitswissenschaften/Public Health (DKGW).
Aus dieser Koordinierungsstelle heraus ist 2002 u.a. die Geschäftsführung der AHPGS (Akkreditierungsagentur für Studiengänge im Bereich Heilpädagogik, Pflege, Gesundheit und Soziale Arbeit) hervorgegangen.

 
   
   
zuletzt aktualisiert:01.10.2008